Workshops

Raum für Austausch, Reflexion und neue Handlungsmöglichkeiten im wissenschaftlichen Alltag

Die Bedingungen wissenschaftlicher Arbeit
erzeugen viel Druck.

Reflexion und Austausch eröffnen neue Perspektiven
auf den Umgang damit.

Wissenschaftliche Arbeit ist anspruchsvoll – nicht nur fachlich. Unsichere Perspektiven, hohe Anforderungen, ständiger Vergleich und Bewertung können auf Dauer belasten.

Wissenschaftler:innen müssen deshalb Wege finden, sicher mit Stress, Kritik und Unsicherheit umzugehen.

Meine Workshops unterstützen sie dabei, ihre eigenen Strategien zu reflektieren und weiterzuentwickeln – damit sie langfristig tragfähig und wirkungsvoll bleiben.

Wie ich arbeite

Meine Workshops leben von Eigenarbeit, Selbstreflexion und echtem Austausch:

Die Teilnehmenden erkunden, welche Annahmen, Bewertungen und Reaktionsmuster ihren Umgang mit den mentalen und emotionalen Anforderungen wissenschaftlicher Arbeit prägen – und entwickeln daraus neue Perspektiven für ihren wissenschaftlichen Alltag.

Die Arbeit in der Gruppe macht deutlich, dass viele dieser Herausforderungen durch die Besonderheiten des Wissenschaftssystems bedingt sind:

Der Austausch mit anderen in ähnlichen Situationen eröffnet macht deutlich, dass diese Herausforderungen nicht individuelle bedingt sind. Er eröffnet neue Perspektiven und kann hilfreiche Netzwerke entstehen lassen.

Für Institutionen sind Workshops zudem ein effizientes Format, um mehrere Wissenschaftler:innen gleichzeitig zu unterstützen.

 

Formate und Rahmenbedingungen

Dauer

    in der Regel als Ganztagesworkshop mit bis zu 7 AE à 45 Minuten;
    mehrteilige Formate, z. B. zwei halbe Tage oder die Kombination mit Einzelcoachings sind nach Absprache möglich.

    Teilnehmende

      max. 12 oder nach Absprache

      Sprache

        Deutsch oder Englisch

        Methoden

          Selbstreflexion, interaktive Übungen, Austausch, Diskussion und fachliche Impulse

          Durchführung

            online, in der Regel via Zoom; Präsenzformate sind nach Absprache ggf. möglich

            Meine Workshops sind flexibel auf Zielgruppe, Anlass und institutionellen Kontext anpassbar.

            Themen und Workshopkonzepte

            Die folgenden Workshopbeschreibungen geben einen Überblick über mögliche inhaltliche Schwerpunkte. Gerne passe ich die Inhalte auf die spezifischen Bedarfe Ihrer Gruppe an.

            Stress und Mentale Stärke im wissenschaftlichen Kontext

            Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, ihre eigenen Stress- und Reaktionsmuster im wissenschaftlichen Alltag besser zu verstehen und mehr Handlungsspielraum im Umgang mit Druck, Unsicherheit und Bewertung zu entwickeln — damit Stress die eigene Arbeit weniger stark beeinträchtigt und sie ihre Projekte auch unter anspruchsvollen Bedingungen fokussiert weiterführen können.

            Die zentrale Frage ist:
            Wie entstehen Stressreaktionen im Zusammenspiel von Situation, Bewertung und Reaktion – und wie lässt sich dieser Prozess so beeinflussen, dass die daraus entstehende Belastung spürbar sinkt?

            Typische Inhalte sind:

            • das Zusammenspiel von äußeren Anforderungen und eigenen Bewertungen verstehen
            • eigene Denk- und Bewertungsmuster erkennen (z. B. Perfektionismus, hohe Ansprüche, Vergleich)
            • typische mentale Stressverstärker im wissenschaftlichen Kontext identifizieren und einordnen
            • eigene Ressourcen und Strategien im Umgang mit Stress erkennen und reflektieren
            • Ansatzpunkte entwickeln, um Stressreaktionen frühzeitig zu erkennen und bewusster darauf zu reagieren

            Ziel ist, dass Teilnehmende ihren Stress besser einordnen, die zugrunde liegenden mentalen Prozesse verstehen und gezielter damit umgehen können – sodass sie auch unter Druck stabil arbeiten und ihre Projekte fokussiert weiterführen können.

            Grenzen setzen im wissenschaftlichen Alltag

            Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, ihre Prioritäten, Zuständigkeiten und Kapazitäten klarer zu erkennen und Grenzen im wissenschaftlichen Alltag wirksamer zu vertreten — damit sie ihre Zeit und Energie gezielter einsetzen und zentrale Aufgaben auch unter hoher Arbeitsdichte besser schützen können.

            Die zentrale Frage ist:

            Was gehört wirklich in die eigene Verantwortung, was hat Priorität, was ist realistisch leistbar – und wie lässt sich das deutlich und konsequent vertreten, wenn Erwartungen von außen dem entgegenstehen?

            Typische Inhalte sind:

            • eigene Prioritäten, Zuständigkeiten und Kapazitäten klären
            • Anforderungen und Erwartungen einordnen und realistisch einschätzen, was unter den gegebenen Bedingungen leistbar ist
            • typische innere Dynamiken erkennen, die das Setzen von Grenzen erschweren (z. B. hohe Ansprüche, Anpassung, Unsicherheit)
            • Kommunikationsstrategien zum Setzen und Vertreten von Prioritäten und Grenzen reflektieren
            • konkrete Strategien entwickeln, um Grenzen im Arbeitsalltag wirksam umzusetzen und aufrechtzuerhalten

            Ziel ist, dass Teilnehmende ihre Kapazitäten realistisch einschätzen und gezielt für ihre Prioritäten einsetzen können, sodass sie ihre Aufgaben konsequent bearbeiten und Überlastung reduzieren können.

            Umgang mit Feedback, Bewertung und Rückschlägen in der Wissenschaft

            Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, schwierige Rückmeldungen und Rückschläge differenzierter einzuordnen und ihre Wirkung auf Motivation, Selbstwahrnehmung und Arbeitsfähigkeit besser zu regulieren — damit sie ihre Projekte auch nach belastenden Bewertungssituationen gezielter weiterverfolgen können.

            Die zentrale Frage ist:
            Warum treffen Kritik und Ablehnungen manchmal so stark – und wie lässt sich damit umgehen, dass sie die eigene Arbeit nicht unnötig beeinträchtigen?

            Typische Inhalte sind:

            • einordnen, welche Rolle Bewertung und Vergleich im wissenschaftlichen Kontext spielen und wie entsprechende Rückmeldungen zu verstehen sind
            • verstehen, wie Kritik, Feedback und Ablehnungen wirken – und welche Rolle das eigene Selbstverständnis dabei spielt
            • typische eigene Denk- und Reaktionsmuster im Umgang mit Feedback erkennen und einordnen
            • anhand konkreter Situationen (z. B. Reviews oder Gespräche) den Umgang mit Kritik reflektieren und neue Handlungsoptionen entwickeln
            • übergreifende Strategien entwickeln, um mit Kritik, Feedback und Ablehnungen so umzugehen, dass sie die eigene Arbeit weniger beeinträchtigen

            Ziel ist, dass Teilnehmende Feedback, Kritik und Ablehnungen differenzierter einordnen und souveräner damit umgehen können– sodass sie ihre Projekte auch nach Rückschlägen zielgerichtet weiterverfolgen können.

            Produktivität, Energie und Arbeitsweise im wissenschaftlichen Alltag

            Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, ihre eigenen Energie- und Arbeitsmuster besser zu verstehen und ihre Arbeitsweise bewusster und unabhängiger von linearen Produktivitätsidealen zu gestalten — damit sie ihre Energie gezielter einsetzen, Erschöpfung vorbeugen und wichtige Projekte mit weniger Reibungsverlusten voranbringen können.

            Die zentrale Frage ist:

            Wann lassen sich welche Aufgaben gut bearbeiten, was zieht wie viel Kraft, was hilft, Energie wieder aufzubauen – und wie lässt sich die Arbeitsweise so gestalten, dass sie zu den eigenen Rhythmen passt und die eigene Arbeit effektiv und nachhaltig vorangetrieben werden kann?

            Typische Inhalte sind:

            • eigene Energie- und Arbeitsmuster erkennen (z. B. Konzentrationsphasen, unterschiedliche Arbeitsmodi)
            • den Einfluss impliziter Erwartungen und Normen auf die eigene Arbeitsweise einordnen
            • typische innere Dynamiken erkennen, die Energie binden (z. B. „ich sollte doch…“, Vergleich, Schuldgefühle bei Pausen)
            • unterschiedliche Regenerationsstrategien kennenlernen und reflektieren, welche Ansätze zum eigenen Energiemuster passen
            • konkrete Strategien entwickeln, um die eigene Arbeitsweise innerhalb der gegebenen Bedingungen so zu gestalten, dass sie zu den eigenen Rhythmen passt

            Ziel ist, dass Teilnehmende ihre eigenen Rhythmen und Energiemuster besser verstehen und ihre Arbeitsweise bewusster gestalten können – sodass sie ihre Energie gezielt einsetzen und ihre Arbeit kontinuierlicher und nachhaltiger vorantreiben können.

            Feedback zu meinen Workshops

            Dr. Schmidt delivered an exceptionally well-structured and impactful workshop for our early- and mid-career researchers. [She] created a supportive atmosphere in which participants felt comfortable reflecting on their challenges and learning new strategies.

            We received consistently positive feedback from attendees, who particularly appreciated Ms. Schmidt’s ability to address the specific challenges of academic careers with clarity and sensitivity.

            We consider this workshop a valuable contribution to our researcher development program and can highly recommend it to institutions seeking to strengthen the wellbeing and professional growth of their early- and mid-career researchers.

            Dr. Marisa Köllner, Graduate Academy, University of Tübingen

            Thanks a lot for doing this workshop and create a platform for PostDocs/Scientists to share their worries, troubles, thoughts etc. It helps a lot as one recognizes not being alone with the thoughts, anxieties, stress level etc.

             

            Anonymous Feedback from „Stress Management and Mental Strength for Postdocs“

            We really like to work with Dr Julia Schmidt. […]

            The setting up of the workshop with Dr. Julia Schmidt was very straightforward in all aspects – individual conception and development, execution, booking and billing.

            We are sincerely expecting to book Dr Julia Schmidt again in the future on related topics.

             

            Dr Georg Steffes, Coordinator Graduate School (IRTG) CRC 1348 Dynamic Cellular Interfaces

            It helped me gain more confidence continuing with my research during a difficult time. I feel more hopeful now and know I can repeat some of the exercises in case I feel like that again in the future.

             

            Anonymous Feedback from „Stress Management and Mental Strength for Doctoral Researchers“

            It was really very pleasant to plan the workshop with Dr Julia Schmidt. Individual needs could be discussed and taken into account in advance and communication was uncomplicated.

            Our participants enjoyed the active discussions and highlighted the pleasant and motivating working atmosphere. Everyone pursuing a PhD career should participate in this kind of workshop at least once! They would definitely recommend Dr. Julia Schmidt for future trainings.

             

            Dr. Ann-Christin Dietrich, Projektmanagerin für Nachwuchsförderung, Sonderforschungsbereich 1450 „inSight“

            Together with the theory it was a very round package supporting us on our way. Also the workshop used many different methods that may benefit different learning types and prevented monotony.

             

            Anonymous Feedback from „Stress Management and Mental Strength for Doctoral Researchers“

            Du planst ein Angebot für Deine Einrichtung?

            Dann lass uns gemeinsam klären, welches Format, welcher Umfang und welche Inhalte zu Deiner Zielgruppe passen.

            Erfolgscoaching für Wissenschaftler:Innen

             

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            Pictures by Eric Kazak