Workshops

Austauschen, reflektieren und neue Handlungsmöglichkeiten für den Wissenschaftsalltag entwickeln

Die Bedingungen wissenschaftlicher Arbeit
erzeugen viel Druck.

Reflexion und Austausch eröffnen neue Perspektiven
auf den Umgang damit.

Wissenschaftliche Arbeit ist anspruchsvoll – nicht nur fachlich. Unsichere Perspektiven, hohe Anforderungen, ständiger Vergleich und Bewertung können auf Dauer belasten.

Wissenschaftler:innen müssen deshalb Wege finden, sicher mit Stress, Kritik und Unsicherheit umzugehen.

Meine Workshops unterstützen sie dabei, ihre eigenen Strategien zu reflektieren und weiterzuentwickeln – damit sie langfristig tragfähig und wirkungsvoll bleiben.

Wie ich arbeite

Meine Workshops leben von Eigenarbeit, Selbstreflexion und echtem Austausch:

Die Teilnehmenden erkunden, welche Annahmen, Bewertungen und Reaktionsmuster ihren Umgang mit den mentalen und emotionalen Anforderungen wissenschaftlicher Arbeit prägen – und entwickeln daraus neue Perspektiven für ihren wissenschaftlichen Alltag.

Die Arbeit in der Gruppe macht deutlich, dass viele dieser Herausforderungen durch die Besonderheiten des Wissenschaftssystems bedingt sind:

Der Austausch mit anderen in ähnlichen Situationen eröffnet macht deutlich, dass diese Herausforderungen nicht individuelle bedingt sind. Er eröffnet neue Perspektiven und kann hilfreiche Netzwerke entstehen lassen.

Für Institutionen sind Workshops zudem ein effizientes Format, um mehrere Wissenschaftler:innen gleichzeitig zu unterstützen.

 

Themen und Workshopkonzepte

Die folgenden Workshopbeschreibungen geben einen Überblick über mögliche inhaltliche Schwerpunkte. Gerne passe ich die Inhalte auf die spezifischen Bedarfe Ihrer Gruppe an.

Stress und Mentale Stärke im wissenschaftlichen Kontext

Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, ihre eigenen Stress- und Reaktionsmuster im wissenschaftlichen Alltag besser zu verstehen und mehr Handlungsspielraum im Umgang mit Druck, Unsicherheit und Bewertung zu entwickeln — damit Stress die eigene Arbeit weniger stark beeinträchtigt und sie ihre Projekte auch unter anspruchsvollen Bedingungen fokussiert weiterführen können.

Die zentrale Frage ist:
Wie entstehen Stressreaktionen im Zusammenspiel von Situation, Bewertung und Reaktion – und wie lässt sich dieser Prozess so beeinflussen, dass die daraus entstehende Belastung spürbar sinkt?

Typische Inhalte sind:

  • das Zusammenspiel von äußeren Anforderungen und eigenen Bewertungen verstehen
  • eigene Denk- und Bewertungsmuster erkennen (z. B. Perfektionismus, hohe Ansprüche, Vergleich)
  • typische mentale Stressverstärker im wissenschaftlichen Kontext identifizieren und einordnen
  • eigene Ressourcen und Strategien im Umgang mit Stress erkennen und reflektieren
  • Ansatzpunkte entwickeln, um Stressreaktionen frühzeitig zu erkennen und bewusster darauf zu reagieren

Ziel ist, dass Teilnehmende ihren Stress besser einordnen, die zugrunde liegenden mentalen Prozesse verstehen und gezielter damit umgehen können – sodass sie auch unter Druck stabil arbeiten und ihre Projekte fokussiert weiterführen können.

Hohe Arbeitsbelastung im wissenschaftlichen Alltag bewältigen

Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, mit der in der Wissenschaft allgegenwärtigen hohen Arbeitsbelastung wirksamer umzugehen und gezielt an den Stellen anzusetzen, die die Bewältigung ihrer Aufgaben besonders erschweren – damit sie auch in arbeitsintensiven Phasen handlungsfähig bleiben, ihre zentralen Projekte voranbringen und anhaltender Überlastung vorbeugen können.

Die zentrale Frage ist:

Wie kann ich bei hoher, komplexer und sich verändernder Arbeitsbelastung den Überblick behalten, sinnvolle Entscheidungen treffen und handlungsfähig bleiben – ohne dass der Druck überhandnimmt?

Typische Inhalte sind:

  • die eigene Arbeitsbelastung reflektieren und erkennen, welche Aufgaben und Anforderungen besonders viel Kapazität beanspruchen
  • unterscheiden, wie Arbeitsmenge, inhaltliche Komplexität, wechselnde Anforderungen sowie individuelle Arbeits- und Reaktionsmuster zur erlebten Belastung beitragen
  • persönliche Engpässe identifizieren, die den Umgang mit den anstehenden Aufgaben erschweren
  • auch in arbeitsintensiven und dynamischen Phasen den Überblick behalten, Prioritäten setzen und angemessene Qualitätsmaßstäbe wählen
  • mit Druck und dem Gefühl, nicht alles schaffen zu können, so umgehen, dass Denken, Entscheiden und Handeln weiterhin möglich bleiben
  • passende Strategien entwickeln und ihre Umsetzung unter wechselnden Bedingungen im eigenen Arbeitsalltag vorbereiten

Ziel ist, dass Teilnehmende ihre Arbeitsbelastung differenzierter wahrnehmen und einordnen, individuelle Engpässe schneller erkennen und auch unter hohen und wechselnden Anforderungen entscheidungs- und handlungsfähig bleiben – sodass sie ihre Kapazitäten gezielt einsetzen, zentrale Aufgaben und Projekte voranbringen und anhaltender Überlastung vorbeugen können.

Grenzen setzen im wissenschaftlichen Alltag

Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, ihre Prioritäten, Zuständigkeiten und Kapazitäten klarer zu erkennen und Grenzen im wissenschaftlichen Alltag wirksamer zu vertreten — damit sie ihre Zeit und Energie gezielter einsetzen und zentrale Aufgaben auch unter hoher Arbeitsdichte besser schützen können.

Die zentrale Frage ist:

Was gehört wirklich in die eigene Verantwortung, was hat Priorität, was ist realistisch leistbar – und wie lässt sich das deutlich und konsequent vertreten, wenn Erwartungen von außen dem entgegenstehen?

Typische Inhalte sind:

  • eigene Prioritäten, Zuständigkeiten und Kapazitäten klären
  • Anforderungen und Erwartungen einordnen und realistisch einschätzen, was unter den gegebenen Bedingungen leistbar ist
  • typische innere Dynamiken erkennen, die das Setzen von Grenzen erschweren (z. B. hohe Ansprüche, Anpassung, Unsicherheit)
  • Kommunikationsstrategien zum Setzen und Vertreten von Prioritäten und Grenzen reflektieren
  • konkrete Strategien entwickeln, um Grenzen im Arbeitsalltag wirksam umzusetzen und aufrechtzuerhalten

Ziel ist, dass Teilnehmende ihre Kapazitäten realistisch einschätzen und gezielt für ihre Prioritäten einsetzen können, sodass sie ihre Aufgaben konsequent bearbeiten und Überlastung reduzieren können.

Umgang mit Feedback, Bewertung und Rückschlägen in der Wissenschaft

Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, schwierige Rückmeldungen und Rückschläge differenzierter einzuordnen und ihre Wirkung auf Motivation, Selbstwahrnehmung und Arbeitsfähigkeit besser zu regulieren — damit sie ihre Projekte auch nach belastenden Bewertungssituationen gezielter weiterverfolgen können.

Die zentrale Frage ist:
Warum treffen Kritik und Ablehnungen manchmal so stark – und wie lässt sich damit umgehen, dass sie die eigene Arbeit nicht unnötig beeinträchtigen?

Typische Inhalte sind:

  • einordnen, welche Rolle Bewertung und Vergleich im wissenschaftlichen Kontext spielen und wie entsprechende Rückmeldungen zu verstehen sind
  • verstehen, wie Kritik, Feedback und Ablehnungen wirken – und welche Rolle das eigene Selbstverständnis dabei spielt
  • typische eigene Denk- und Reaktionsmuster im Umgang mit Feedback erkennen und einordnen
  • anhand konkreter Situationen (z. B. Reviews oder Gespräche) den Umgang mit Kritik reflektieren und neue Handlungsoptionen entwickeln
  • übergreifende Strategien entwickeln, um mit Kritik, Feedback und Ablehnungen so umzugehen, dass sie die eigene Arbeit weniger beeinträchtigen

Ziel ist, dass Teilnehmende Feedback, Kritik und Ablehnungen differenzierter einordnen und souveräner damit umgehen können– sodass sie ihre Projekte auch nach Rückschlägen zielgerichtet weiterverfolgen können.

Formate und Rahmenbedingungen

Dauer

    in der Regel als Ganztagesworkshop mit bis zu 7 AE à 45 Minuten;
    mehrteilige Formate, z. B. zwei halbe Tage oder die Kombination mit Einzelcoachings sind nach Absprache möglich.

    Teilnehmende

      max. 12 oder nach Absprache

      Sprache

        Deutsch oder Englisch

        Methoden

          Selbstreflexion, interaktive Übungen, Austausch, Diskussion und fachliche Impulse

          Durchführung

            online, in der Regel via Zoom; Präsenzformate sind nach Absprache ggf. möglich

            Die Workshops sind flexibel auf Zielgruppe, Anlass und institutionellen Kontext anpassbar.

            Feedback zu meinen Workshops

            Dr. Schmidt delivered an exceptionally well-structured and impactful workshop for our early- and mid-career researchers. [She] created a supportive atmosphere in which participants felt comfortable reflecting on their challenges and learning new strategies.

            We received consistently positive feedback from attendees, who particularly appreciated Ms. Schmidt’s ability to address the specific challenges of academic careers with clarity and sensitivity.

            We consider this workshop a valuable contribution to our researcher development program and can highly recommend it to institutions seeking to strengthen the wellbeing and professional growth of their early- and mid-career researchers.

            Dr. Marisa Köllner, Graduate Academy, University of Tübingen

            Thanks a lot for doing this workshop and create a platform for PostDocs/Scientists to share their worries, troubles, thoughts etc. It helps a lot as one recognizes not being alone with the thoughts, anxieties, stress level etc.

             

            Anonymous Feedback from „Stress Management and Mental Strength for Postdocs“

            We really like to work with Dr Julia Schmidt. […]

            The setting up of the workshop with Dr. Julia Schmidt was very straightforward in all aspects – individual conception and development, execution, booking and billing.

            We are sincerely expecting to book Dr Julia Schmidt again in the future on related topics.

             

            Dr Georg Steffes, Coordinator Graduate School (IRTG) CRC 1348 Dynamic Cellular Interfaces

            It helped me gain more confidence continuing with my research during a difficult time. I feel more hopeful now and know I can repeat some of the exercises in case I feel like that again in the future.

             

            Anonymous Feedback from „Stress Management and Mental Strength for Doctoral Researchers“

            It was really very pleasant to plan the workshop with Dr Julia Schmidt. Individual needs could be discussed and taken into account in advance and communication was uncomplicated.

            Our participants enjoyed the active discussions and highlighted the pleasant and motivating working atmosphere. Everyone pursuing a PhD career should participate in this kind of workshop at least once!
            They would definitely recommend Dr. Julia Schmidt for future trainings.

             

            Dr. Ann-Christin Dietrich, Projektmanagerin für Nachwuchsförderung, Sonderforschungsbereich 1450 „inSight“

            Together with the theory it was a very round package supporting us on our way. Also the workshop used many different methods that may benefit different learning types and prevented monotony.

             

            Anonymous Feedback from „Stress Management and Mental Strength for Doctoral Researchers“

            Du planst ein Angebot für Deine Einrichtung?

            Dann lass uns gemeinsam klären, welches Format, welcher Umfang und welche Inhalte zu Deiner Zielgruppe passen.

            Souverän und klar in der Wissenschaft

             

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