Workshops
Raum für Austausch, Reflexion und neue Handlungsmöglichkeiten im wissenschaftlichen Alltag
Die Bedingungen wissenschaftlicher Arbeit
erzeugen viel Druck.
Reflexion und Austausch eröffnen neue Perspektiven
auf den Umgang damit.
Wissenschaftliche Arbeit ist anspruchsvoll – nicht nur fachlich. Unsichere Perspektiven, hohe Anforderungen, ständiger Vergleich und Bewertung können auf Dauer belasten.
Wissenschaftler:innen müssen deshalb Wege finden, sicher mit Stress, Kritik und Unsicherheit umzugehen.
Meine Workshops unterstützen sie dabei, ihre eigenen Strategien zu reflektieren und weiterzuentwickeln – damit sie langfristig tragfähig und wirkungsvoll bleiben.
Wie ich arbeite
✓ Meine Workshops leben von Eigenarbeit, Selbstreflexion und echtem Austausch:
Die Teilnehmenden erkunden, welche Annahmen, Bewertungen und Reaktionsmuster ihren Umgang mit den mentalen und emotionalen Anforderungen wissenschaftlicher Arbeit prägen – und entwickeln daraus neue Perspektiven für ihren wissenschaftlichen Alltag.
✓ Die Arbeit in der Gruppe macht deutlich, dass viele dieser Herausforderungen durch die Besonderheiten des Wissenschaftssystems bedingt sind:
Der Austausch mit anderen in ähnlichen Situationen eröffnet macht deutlich, dass diese Herausforderungen nicht individuelle bedingt sind. Er eröffnet neue Perspektiven und kann hilfreiche Netzwerke entstehen lassen.
✓ Für Institutionen sind Workshops zudem ein effizientes Format, um mehrere Wissenschaftler:innen gleichzeitig zu unterstützen.
Formate und Rahmenbedingungen
Dauer
in der Regel als Ganztagesworkshop mit bis zu 7 AE à 45 Minuten;
mehrteilige Formate, z. B. zwei halbe Tage oder die Kombination mit Einzelcoachings sind nach Absprache möglich.
Teilnehmende
max. 12 oder nach Absprache
Sprache
Deutsch oder Englisch
Methoden
Selbstreflexion, interaktive Übungen, Austausch, Diskussion und fachliche Impulse
Durchführung
online, in der Regel via Zoom; Präsenzformate sind nach Absprache ggf. möglich
Meine Workshops sind flexibel auf Zielgruppe, Anlass und institutionellen Kontext anpassbar.
Themen und Workshopkonzepte
Die folgenden Workshopbeschreibungen geben einen Überblick über mögliche inhaltliche Schwerpunkte. Gerne passe ich die Inhalte auf die spezifischen Bedarfe Ihrer Gruppe an.
Stress und Mentale Stärke im wissenschaftlichen Kontext
Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, ihre eigenen Stress- und Reaktionsmuster im wissenschaftlichen Alltag besser zu verstehen und mehr Handlungsspielraum im Umgang mit Druck, Unsicherheit und Bewertung zu entwickeln — damit Stress die eigene Arbeit weniger stark beeinträchtigt und sie ihre Projekte auch unter anspruchsvollen Bedingungen fokussiert weiterführen können.
Die zentrale Frage ist:
Wie entstehen Stressreaktionen im Zusammenspiel von Situation, Bewertung und Reaktion – und wie lässt sich dieser Prozess so beeinflussen, dass die daraus entstehende Belastung spürbar sinkt?
Typische Inhalte sind:
- das Zusammenspiel von äußeren Anforderungen und eigenen Bewertungen verstehen
- eigene Denk- und Bewertungsmuster erkennen (z. B. Perfektionismus, hohe Ansprüche, Vergleich)
- typische mentale Stressverstärker im wissenschaftlichen Kontext identifizieren und einordnen
- eigene Ressourcen und Strategien im Umgang mit Stress erkennen und reflektieren
- Ansatzpunkte entwickeln, um Stressreaktionen frühzeitig zu erkennen und bewusster darauf zu reagieren
Ziel ist, dass Teilnehmende ihren Stress besser einordnen, die zugrunde liegenden mentalen Prozesse verstehen und gezielter damit umgehen können – sodass sie auch unter Druck stabil arbeiten und ihre Projekte fokussiert weiterführen können.
Grenzen setzen im wissenschaftlichen Alltag
Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, ihre Prioritäten, Zuständigkeiten und Kapazitäten klarer zu erkennen und Grenzen im wissenschaftlichen Alltag wirksamer zu vertreten — damit sie ihre Zeit und Energie gezielter einsetzen und zentrale Aufgaben auch unter hoher Arbeitsdichte besser schützen können.
Die zentrale Frage ist:
Was gehört wirklich in die eigene Verantwortung, was hat Priorität, was ist realistisch leistbar – und wie lässt sich das deutlich und konsequent vertreten, wenn Erwartungen von außen dem entgegenstehen?
Typische Inhalte sind:
- eigene Prioritäten, Zuständigkeiten und Kapazitäten klären
- Anforderungen und Erwartungen einordnen und realistisch einschätzen, was unter den gegebenen Bedingungen leistbar ist
- typische innere Dynamiken erkennen, die das Setzen von Grenzen erschweren (z. B. hohe Ansprüche, Anpassung, Unsicherheit)
- Kommunikationsstrategien zum Setzen und Vertreten von Prioritäten und Grenzen reflektieren
- konkrete Strategien entwickeln, um Grenzen im Arbeitsalltag wirksam umzusetzen und aufrechtzuerhalten
Ziel ist, dass Teilnehmende ihre Kapazitäten realistisch einschätzen und gezielt für ihre Prioritäten einsetzen können, sodass sie ihre Aufgaben konsequent bearbeiten und Überlastung reduzieren können.
Umgang mit Feedback, Bewertung und Rückschlägen in der Wissenschaft
Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, schwierige Rückmeldungen und Rückschläge differenzierter einzuordnen und ihre Wirkung auf Motivation, Selbstwahrnehmung und Arbeitsfähigkeit besser zu regulieren — damit sie ihre Projekte auch nach belastenden Bewertungssituationen gezielter weiterverfolgen können.
Die zentrale Frage ist:
Warum treffen Kritik und Ablehnungen manchmal so stark – und wie lässt sich damit umgehen, dass sie die eigene Arbeit nicht unnötig beeinträchtigen?
Typische Inhalte sind:
- einordnen, welche Rolle Bewertung und Vergleich im wissenschaftlichen Kontext spielen und wie entsprechende Rückmeldungen zu verstehen sind
- verstehen, wie Kritik, Feedback und Ablehnungen wirken – und welche Rolle das eigene Selbstverständnis dabei spielt
- typische eigene Denk- und Reaktionsmuster im Umgang mit Feedback erkennen und einordnen
- anhand konkreter Situationen (z. B. Reviews oder Gespräche) den Umgang mit Kritik reflektieren und neue Handlungsoptionen entwickeln
- übergreifende Strategien entwickeln, um mit Kritik, Feedback und Ablehnungen so umzugehen, dass sie die eigene Arbeit weniger beeinträchtigen
Ziel ist, dass Teilnehmende Feedback, Kritik und Ablehnungen differenzierter einordnen und souveräner damit umgehen können– sodass sie ihre Projekte auch nach Rückschlägen zielgerichtet weiterverfolgen können.
Produktivität, Energie und Arbeitsweise im wissenschaftlichen Alltag
Dieser Workshop unterstützt Wissenschaftler:innen dabei, ihre eigenen Energie- und Arbeitsmuster besser zu verstehen und ihre Arbeitsweise bewusster und unabhängiger von linearen Produktivitätsidealen zu gestalten — damit sie ihre Energie gezielter einsetzen, Erschöpfung vorbeugen und wichtige Projekte mit weniger Reibungsverlusten voranbringen können.
Die zentrale Frage ist:
Wann lassen sich welche Aufgaben gut bearbeiten, was zieht wie viel Kraft, was hilft, Energie wieder aufzubauen – und wie lässt sich die Arbeitsweise so gestalten, dass sie zu den eigenen Rhythmen passt und die eigene Arbeit effektiv und nachhaltig vorangetrieben werden kann?
Typische Inhalte sind:
- eigene Energie- und Arbeitsmuster erkennen (z. B. Konzentrationsphasen, unterschiedliche Arbeitsmodi)
- den Einfluss impliziter Erwartungen und Normen auf die eigene Arbeitsweise einordnen
- typische innere Dynamiken erkennen, die Energie binden (z. B. „ich sollte doch…“, Vergleich, Schuldgefühle bei Pausen)
- unterschiedliche Regenerationsstrategien kennenlernen und reflektieren, welche Ansätze zum eigenen Energiemuster passen
- konkrete Strategien entwickeln, um die eigene Arbeitsweise innerhalb der gegebenen Bedingungen so zu gestalten, dass sie zu den eigenen Rhythmen passt
Ziel ist, dass Teilnehmende ihre eigenen Rhythmen und Energiemuster besser verstehen und ihre Arbeitsweise bewusster gestalten können – sodass sie ihre Energie gezielt einsetzen und ihre Arbeit kontinuierlicher und nachhaltiger vorantreiben können.
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